Der Dezember

Donnerstag, 29.01.2015

HalliHallo :) 

So, ich bin aus dem Urlaub zurück und habe meine erste Schulwoche hinter mir. 
Nach knapp 2 Monaten Ferien, war ich echt wieder glücklich in den Alltag zu kommen. 

Ich arbeite jetzt an der weiterführenden Schule (Bachillerato) und lerne momentan noch die ganzen Lehrer und Schüler kennen. 
Da ich ja das erste halbe Jahr nur in den Grundschulen war, kannte ich bis vor einer Woche noch niemanden an der Schule. Aber nun begleite ich die drei Englischlehrer jeden Tag, da es momentan nur einen porvisorischen Stundenplan gibt, kann ich einfach mal irgendwo mit in den Unterricht gehen. 
Die Schüler sind bisher echt alle total cool und ich glaube, dass ich mit einigen von denen mein Porjekt machen kann (was noch nicht wirklich ausgefeilt ist, deshalb werde ich dazu auch noch nichts schreiben). 
    

Aber nun zum vergangenen Monat. 
Der Dezember war in jeder Hinsicht besonders. 
Wir hatten unser Zwischenseminar mit einer grandiosen Weihnachtsfeier und einem wunderschönen Tannenbaum. 
- Wir waren für 4 Tage in einer Ferienanlage in Moniquira und haben über uns, unsere Arbeit, Entwicklungszusammenarbeit und Kolumbien geredet und natürlich ganz viele Energizer gemacht. 
Unsere Weihnachtsfeier bestand aus all den deutschen Weihnachtsklassikern, Wichteln und Glühwein. 
Es war aber auch irgendwie komisch, ich mein , das war das Zwischenseminar. Die Hälfte ist rum!!! 
unser Weihnachtsfeierweihnachtsbaum *-*
Am Wochenende darauf war in Villa de Leyva "Luces". Das ist sozusagen das Fest zur Eröffnung der Weihnachtszeit. 
Ein Feuerwerkwettbewerb mit anschließendem Tanzen auf der Straße. 
Das ist auf jeden Fall etwas, was man hier miterlebt haben muss im Laufe der Weihnachtszeit. 

  LUCES en Villa de Leyva

Und dann ging es Hannah abholen und dann war sie einfach da. 
Schon komisch... aber toll komisch :D 
Am Montag waren wir, also meine Gastfamilie und ich, mit ihr in Villa und haben hier die kolumbiansche Esskultur näher gebracht :) 
Dienstag sind wir mit ein paar leuten nach Paipa gefahren um uns mit Schlamm einreiben zu lassen :D Lodo Lodo Lodo Lodo
Von Mittwoch auf Donnerstag waren wir beide dann in San GIl (etwa 3 Stunden von Tunja entfernt). 
San GIl ist hier bekannt dafür, dass man dort sämtlichen Extremsport machen kann. 
Demnach haben wir uns für Rafting entschieden. 
Wir waren nur zu Zweit mit einem von dem Unternehmen. Erst haben wir eine kleine Einweisung bekommen, was wir machen sollen, wenn wir ins Wasser gefallen sind und wie man den anderen wieder ins Boot zieht und dann ging es los... 
Zunächst wurde nur gepaddelt, dann haben wir unsere Lebensgeschichten ausgetauscht und so langsam wurde uns der Typ auch symphatisch :D 
Doch dann kam auf einmal " Beide ins Wasser !!!!" und wir nur so "WAAAS???" 
Er wollte wirklich, dass wir in voller Montur ins Wasser springen. 
Also Hannah und ich ins Wasser und er im Boot nebenher :D Wir haben das gar nciht richtig fassen können, dass er das wirklich ernst meinte und wir nun neben dem Boot herschwimmen sollten. 
Irgendwann wurden wir dann aber doch wieder reingezogen und dann ging es weiter. 
Einmal sind wir dann umgekippt und kurze Zeit später hieß es dann wieder, so ab ins Wasser mit euch. 
Doch dann auf einmal machte er auch anstalten mit ins Wasser zu kommen und wir dachten uns nur, ach quaaatsch, der bleibt schön im Boot sitzen und macht sich weiter über uns lustig, tja, er kam mit ins Wasser. 
Während unserer Fahrt sind wir von einer großen Gruppe, die erst einige Zeit später losgepaddelt ist, überholt worden, aber ich glaube, wir hatten eindeutig die witzigere Fahrt. 

Freitag Abend war dann TANZEN angesagt :D 
Mit enigen anderen Freiwilligen, Julian und seinen Leuten und.... meinen Gasteltern und unseren Nachbarn. 
Also echt , das war schon lustig. Zumal wir denen im Nachhinein noch Polka beigebracht haben :D 

An Hannahs letzten Abend sind wir zur Puente de Boyaca gefahren. 
Die Brücke, auf der DIE Schlacht zur Unabhängigkeit stattgefunden hat. 
Also mal ehrlich, die Brücke ist winzig, da passen gerade eben 2 Leute nebeneinander drauf... 
Zur Weihnachtszeit ist allerdings alles rund um die Brücke ein riesiges Lichtermeer und das natürlich ganz weihnachtlich mit den Weihnachtsflamingos, -Elefanten, - Schmetterlingen, -Hippos, ... 
Da war wirklich alles dabei, aber man muss es einfach gesehen haben, demnach hoffe ich, dass die BIlder für sich sprechen können und ihr einen kleinen Eindruck davon bekommen könnt, wie wunderschön das ist. Die Puente !!! Ein Foto mit dem bekannten Weihnachtsflamingo :D

Die Woche vor Weihnachten war im Prinzip eine einzige Party. 
Jeden Abend hat man sich mit Freunden und Familie zu einem Gebet getroffen und danach zusammen gegessen. Danach ging es entweder zum Feuerwerk am Stadion oder auf den Plaza, wo jeden Abend zu einer anderen Musikrichtung Konzerte stattfinden. 
(Achja Nina, falls du das liest: Sag mal wie heißt der nochmal, der da gesungen hat? :D ) 

Heiligabend selbst war eigentlich mehr wie ein normaler Tag. 
Abends waren wir zunächst zum Essen eingeladen, dann ging es nach Hause zum Geschenke auspacken (denn in der Zwischenzeit ist das Christkind gekommen) und dann zu der Familie von meiner Gastmama. 
Hier werden die Geschenke nämlich eigentlich erst um Mitternacht ausgepackt. 
War aber auf jeden Fall ein schöner Abend und auch toll Weihnachten und die Weihnachtszeit im Vorfeld mal anders erlebt zu haben. 
Trotzdem wurden unglaublich viele Plätzchen gebacken, da die Kolumbianer doch auch großen Gefallen an den detuschen Bräuchen hatten :D 
Plätzchen so weit das Auge reicht Weihnachtsessen :D
An Silvester sind wir auf die Finka nach Santana gefahren, wo wir mit geschätzt 50 weiteren Familienmitgliedern ins Neue Jahr gefeiert haben. 
Hier gibt es die Tradition, dass eine Puppe mit Wünschen fürs neue Jahr verbrannt wird. 
Sozusagen als Ersatz für das Feuerwerk. 
Mir hat Silvester sogar noch mehr gefallen als Weihnachten, da ich dort so richtig das Gefühl vermittelt bekommen habe, dass ich nicht mehr nur die Deutsche bin, die hier jetzt für ein Jahr wohnt, sondern zu ihnen gehöre und ein wenig ein Teil dieser Familie geworden bin :) 
Silvester auf der Finka irgendwo im Nirgendwo
So das war der Dezember, bisher mein absoluter Lieblingsmonat hier. 
Es ist so viel passiert, dass ich nicht alles erzählen konnte, aber ich hoffe ihr habt jetzt eine kleine Übersicht bekommen, wie die Weihnachtszeit hier so ist. 
Achja noch etwas, was ich nicht vergessen darf: 
Auch wenn hier nicht unbedingt das Winterklima herrscht waren wir Schlittschuhlaufen :D 
Es war zwar ein wenig paradox, da man tagsüber hier relativ sommerlich rumgelaufen ist und dann Schlittschuhlaufen war im Park, und auch wenn die Eisfläche zur Hälfte eher ein Teich war, hat es sich in jedem Fall gelohnt. Denn allein das Zusehen, wie einige zum ersten Mal auf den Schlittschuhen stehen, war einfach schon großartig. 

Ich wünsche euch natürlich für dieses Jahr noch alles alles Gute, dass der ein oder andere Wunsch in Erfüllung geht, ihr ein wenig mehr von unserer Erde kennen lernen könnt und vielleicht einige Vorurteile über Kolumbien durch meine Berichte Ablegen könnt. 

"Die Welt ist ein Buch, und wer nicht reist, liest davon nicht eine einzige Seite."

Augustinus Aurelius

E
s lohnt sich. Jede weitere Seite. 

nach 2 Stunden warten ... unser Schlittschuhtrüppchen
Ich werde diese Woche meine Fotos vom Urlaub sortieren und dann kann ich auch über meine Zeit an der Karibikküste berichten, die wirklich großartig waren. 
 
Bis dahin lasst es euch gut gehen und wehe ich bekomm noch mehr Schneefotos!!! :D      Das ist Tunja in all seinen Farben Der harmlose Teil der Weihnachtsdeko in Tunja  es gab sogar einen Baum, der wir ein Baum aussah     

Weihnachtsprojekt

Mittwoch, 17.12.2014

IMG_7462.MOVhuhu :) 
da ich ja einiges augzuholen habe, hier der nächste Blogeintrag :) 

Innerhalb unseres Aufenthaltes machen wir zwei Projekte in den Schulen. 
Das erste stand unter dem Titel "Nuevas Perspectivas", was soviel bedeutet, dass wir den Schülern unsere Kultur ein wenig näher bringen. 

Ich habe in dem Sinne ein Weihnachtsprojekt gemacht. 
Dafür habe ich zwei komplette Schultage zur Verfügung gestellt bekommen, um mit den Kindern zu arbeiten. 

Ich habe damit angefangen über die Weihnachtstraditionen in Deutschland und Kolumbien zu sprechen. 
Danach habe ich das gesamte Projekt unter die Geschichte von "Rudolph mit der roten Nase" gestellt. 
Wir haben Filmausschnitte geguckt un danach darüber diskutiert was passiert ist. 
Ich war wirklich sehr überrascht davon, was ich für tolle Antworten bekommen habe und wie interessiert die Kinder auch waren. 
Es ging im Grunde darum, was wfür Werte wirklich wichtig sind im Leben und dass es egal ist wie man aussieht und voralem, wie wichtig Freundschaft ist. 

Danach habe ich dann Adventskalender mit den Kindern gebastelt, die sie dann erst einmal alle selbst gestalten sollten. 

Nach eine kleinen Nachtschicht, habe ich dann für alle schon einmal die kleinen Zettel fertig gemacht und auf die gestalteten Kalender geklebt (Dirty Dancing und Notting Hill waren währenddessen meine Begleiter :D ).

Für den nächsten Tag war die Idee, dass die Kinder an jeden einen kleinen Brief schreiben, in dem etwas Positives oder ein Wunsch an den jenigen drin steht. 
Es gab zwar am Anfang ein paar Verständnisschwierigkeiten, aber dann lief das Projekt wirklich gut und alle haben super mitgearbeitet. 

Auch ich habe einen Kalender von den Kindern bekommen und kann nur sagen, dass dieses Projekt ein voller Erfolg war. 

  meine Projektklasse Tag 1  Tag 1 In der Weihnachtsbäckerei Tag 2

Medellin und Zona Cafetera, Geburtstag was sonst noch so passiert ist...

Donnerstag, 20.11.2014

Hey :) 
Ja ich weiß, knapp 3 Monate habe ich mich nun schon nicht mehr gemeldet, aber ich dafür habe ich jetzt umso mehr zu erzählen. 
Denn in der Zeit ist so einiges passiert...

Ich war mit ein paar anderen Freiwilligen im ersten Urlaub :) 
Medellin und die Zona Cafetera :) 
Nach einem ganzen Tag Busfahrt sind wir gegen 23 Uhr in unserem Hostel in Medellin angekommen. 
Die Leute dort waren großartig. 
Also, falls ihr irgendwann mal reisen möchtet, Hostels sind toll ! 
Wir haben die ATEMBERAUBENDEN Parks Medellins besucht :) 
naja manchmal war man sich nicht so sicher, was die unter einem Park verstehen. 
Haben Bäume umarmt und sind Metro gefahren. 
Oh ja , darauf sind die hier nämlich besonders stolz. 
Deshalb sieht man beim Einfahren der Bahn auch 100e Selfies mit der Metro machen. :D 

Für einen Tag sind wir nach Guatape gefahren, um dort auf einen riesen Stein zu gehen, der inmitten einer wirklich tollen Landschaft steht. 

Danach ging es für eine Nacht nach Armenia. Wir waren allerdings tagsüber bei den anderen Freiwilligen in Salento auf einer Cafèfinka. Das war wirklich unbeschreiblich. Eine Finke im Nichts. Nur Bambus, Früchte und Cafèpflanzen drum herum . 
Uns wurde dann erklärt, wie Cafè hergestellt wird und was davon alles in Kolumbien gemacht wird und was in Europa. 
Daraufhin haben wir dann selbst Kaffee gemacht:) 
nach dem Mahlen musste ich auf jeden fall für den Tag keinen Sport mehr machen  :D 

Am folgenden Tag waren wir in den Thermalbädern von Santa Rosa. 
Guckt euch das Bild an und stellt euch einfach selber vor, wie toll das gewesen sein muss :D 

Im "Regenwald" waren wir auch :D 
und ja , es hat natürlich passend dazu geregnet. 
Auch wenn wir herzlich wenig Tiere sehen konnten, gab es im Nachhinein zum Aufwärmen eine heiße Schokolade mit Brot und Käse. 
Abends ging es dann nochmal gut essen und am nächsten Tag zurück nach Tunja. 

 

Geburtstag: 
Der war TOLLLLLLLLL :D 

Vormittags hab ich viel geskypet, bis es dann Mittagessen gab und für mich einfach unglaublich viel gemacht wurde mit Fruchtsalat und allem drum und dran. Danach war ich arbeiten, hab Dagi und Maike abgeholt und dann wurden Tortillas gemacht und alle kamen so nach und nach :) 
Mir mangelt es nun auf jeden Fall nicht mehr an Ketten und Ohrringen. 
Später ging es dann noch tanzen und dann war der Tag auch schon vorbei. 
Am nächsten Tag haben meine Gastmutter und ich mir Ohrlöcher gestochen, damit ich meine Geburtstagsgeschenke auch tragen kann :D 
und noch mal mein Geburtstag mit der Familie gefeiert. 

 

Und Was sonst noch so passiert ist, zeig ich euch einfach in Bildern 

Medellin Fühlst du die Energie ?! :D Die Reisegruppe :D Oh mein Gott !!! die Metro !!!! :O unser Hostel unser Hostel einer der vielen Parks Guatape guatape so sehen die Straßen in Guatape überall aus Kaffee selbst gemacht Kaffee selbst gemacht von der Frucht zum Kaffeepulver es ist eine Babyananas !!! Thermales Regenwald Colorrun Juaneskonzert meine Geubrtstagstorte nummer 1 Geburtstagsfeier nummer 3 :D  

Mein Schulalltag und was noch so passiert ist :)

Mittwoch, 03.09.2014

HalliHallo :) 

ich weiß, mein letzter Eintrag ist nun schon ein paar Wochen her, aber das liegt daran, dass ich auf Fotos aus der Schule gewartet hab, die mir eine Lehrerin schicken wollte, damit die auch mit in diesen Eintrag kommen. Naja , dann kommen die halt später dazu :) 

Momentan hab ich Magen-Darm, aber das scheint grad hier die Runde zu machen , weshalb nicht nur ich davon betroffen bin. Aber ich sollte bald wieder fit sein. Wobei so ein paar freie Tage (ist nicht so , als ob ich nicht eh genug davon hätte :D ) eigentlich auch mal ganz gut sind. 

Aber nun zu meinem Schulalltag: 
5:20 Uhr klingelt der WECKER!!!!
Ich bin hier, wie schon gesagt, an zwei colegios um vorallem im Englischunterricht tätig zu sein, aber auch in den anderen Fächern mitzuhelfen. Im Colegio Kennedy bin ich nur Vormittags und zwar 3x die Woche. 
Dort ist es so, dass ich keinen festen Stundenplan hab, sondern einfach Klassen für einen Tag lang begleite. Darunter fällt die 1. Klasse , eine 4. und eine 5. Klasse bei denen ich im Unterricht meistens für die Aussprache oder kreative Unterrichtsformen zuständig bin , aber auch in den anderen Fächern assistiere und durch die Reihen gehe und vorallem im Matheunterricht individuell den Schülern zur Seite stehen kann. 

Man baut sehr schnell Sympathie zu einigen Schülern auf und die zu einem auch, weshalb ich mir manchmal dann doch wieder bewusst werden muss, dass ich "Profe" bin und kein Mitschüler oder Praktikant , der für 2 Wochen bleibt. 
Aber bisher klappt es ganz gut, zum Teil ein doch anderes Verhältnis zu den Schülern zu haben als die anderen Lehrer, aber dann auch im Unterricht vor der Klasse zu stehen und ihnen das neue Vokabeln oder das present continous beizubringen (was übrigens großartig mit dem Lied Lemon tree geht ) 

Am Sede CLub de Leones bin ich 2x die Woche am Nachmittag tätig. 
Dort habe ich auch einen festen Stundenplan: Mittwochs habe ich 5 Stunden Englisch und Freitags 3. 
Das immer mit der selben Lehrerin, was eigentlich ganz gut ist, so kann ich mich auf den Unterricht vorbereiten und mit ihr viel gemeinsam entscheiden. 
In der Schule gibt es Bunny Bonita. und mit Bunny Bonita wird zusammen Englisch gelernt. 
Zum Teil mit dem Buch , aber auch über eine CDRom , mit der vorallem die Vokabeln spielerisch und bildlich dargestellt werden. 

Was ich ein wenig Schade finde , ist, dass eigentlich fast ausschließlich nur Vokabeln beigebracht werden. 
Aber ich habe noch ein paar Ideen und vielleicht kann ich die ja sogar mit einbringen und umsetzen. 

Was mein Projekt "Nuevas Perspectivas" angeht, bin ich noch nicht viel weiter gekommen, außer, dass ich meine Idee habe. 
Alles andere wird denk ich mal am Wochenende ausgefeilt, damit ich es den Lehrern vorstellen kann. 


 

 

Ansonsten habe ich die Wochenenden hier in Tunja verbracht. 
Ich habe was mit Freunden unternommen, aber auch mit meiner Gastfamilie. 
Ich wurde nun sämtlichen Leuten vorgestellt, von denen ich natürlich allen den Namen noch weiß :D 

Gekocht wurde auch schon (kolumbianisch) und mit meinen Gasteltern war ich auch schon Abends im "Bruder" was trinken :) 
Mir geht es sogesehen , echt gut hier und freue mich sehr auf die kommenden Monate :)  Die Köche :) Das Ergebnis nach 2 Stunden Kochen :) Schüler auf dem Sportplatz des colegios Kennedy Samstag Abend im Lemon tree :D

Cometas en VIlla de Leyva

Dienstag, 19.08.2014

Deutsche CURRYWURST und Guanábana in einem schönen Innenhof :) einfach schööööööön *-* Cometas :) plaza de mejor unser Drachen :) Nachts beim Aufbau unserer Schlafstelle MORGENS :D

Hey :) 

2 Wochen bin ich nun schon hier :O 
2 Wochen in denen ich mich schon ein wenig eingewöhnt habe und auch schon meine ersten Tage in den Schulen verbracht habe, wo ich zum Teil vormittags als auch Nachmittags arbeiten werde (dazu jedoch später, sobald ich die Fotos habe ). 

Dieses Wochenende war das "Drachenfest" oder auch "Cometas" in Villa de Leyva. 
Villa de Leyva liegt etwa eine Busstunde von Tunja entfernt, dennoch ist der Temperaturunterschied unglaublich. 
In Villa ist es WARM!!! 

Wir sind also am Samstag Morgen mit dem Bus dorthin gefahren um dort erst einmal unsere Sachen bei einer weiteren Freiwilligen ab zu stellen.
Dann ging es weiter über den Plaza de Major in einen kleinen Innenhof (die in Villa übrigens wunderschön sind *-* ) um dort CURRYWURST zu essen :)
Japp hier im weit entfernten Kolumbien gibt es deutsche Currywurst.
Aus dem einfachen Grund, dass der Besitzer des Restaurants 5 Jahre in Deutschland gelebt hat und die Currywurst mit nach Kolumbien genommen hat, genauso wie das deutsche Bier (was allerdings ziemlich teuer ist ).
Da wir dorthin gefahren sind, ohne zu wissen wo wir schlafen könnten, ging es danach auf die Suche nach einem Campingplatz :) 
Der war nach einem 25 minütigen Fußmarsch auch gefunden. 
Der Campingplatzmensch guckte zwar leicht komisch, als wir meinten, dass wir gern für eine Nacht bleiben würden, jedoch kein Zelt hätten, aber wir haben unseren Plaz bekommen mit der Nummer 47 und konnten uns dort dann später in der Nacht ausbreiten mit unseren Schlafsäcken. 
Dann ging es eigentlich auch schon direkt weiter... 
Wieder zurück auf den Platz, wo die ganzen Drachen steigen gelassen wurden und wir uns mit den anderen trafen, um kurz darauf wieder in so einen tollen Innenhof zu gehen, um auf Johannas Geburtstag anzustoßen , zu singen und ihr die Geschenke zu geben (inklusive eines Drachens :)   ) 

Abends saßen wir dann wieder auf dem großen Platz , sind mit ein paar Studenten ins Gespräch gekommen und waren dann ein wenig mit denen noch unterwegs :) 
Als Höhepunkt des Abends hatten die Veranstalter Drachen steigen lassen, die allerdings mit LEDs ausgestattet waren..... das war schon schöööön :D 

Doch irgendwann ging auch für uns der Tag zu Ende und der Weg zum Campingplatz wurde angetreten . 
Am nächsten Morgen hatten wir dann auf jeden Fall die Blicke auf unserer Seite, als wir dann auch mal so langsam wach wurden und alle anderen um uns herum aus ihren Zelten kamen :) 
Aber bis auf ein paar Mückenstiche haben wir die Nacht doch ganz gut überstanden und konnten dann mit dem Taxi ( wir saßen hinten auf der Ladefläche :D  ) zum großen Feinschmeckerfrühstück bei der Familie einer weiteren Freiwilligen fahren. 

Saludos :) 

P.S.: tut mir wirklich leid, dass das so lange gedauert hat, aber mein PC wollte irgendwie die Fotos nicht hochladen 

 

 

Meine erste Woche in Tunja

Mittwoch, 13.08.2014

Hola ! 
Eine Woche ist nun schon um. 
Eine Woche seitdem ich mich am Flughafen verabschiedet hab und durch die SIcherheitskontrolle verschwand. 
Spät in der Nacht waren wir dann bei den Familien angekommen und hatten dann 2 zwei Tage an deinen wir bei den Familien bleiben konnten. 
Meine Familie ist wirklich toll. 
Ich habe 2 Brüder hier, die 14 und 6 Jahre alt sind und mit denen ich auch super klar komme. 
Mein bester Freund hier ist ganz klar meine Wörterbuchapp :D 
aber auch von der löse ich mich immer mehr :) 
also schein ich ja Fortschritte zu machen. 
Aber es ist wirklich nicht so einfach hier. Manche versteht man super und andere wieder weniger und dann gibt es auch noch für eine Sache tausend verschiedene Synonyme. 
Am Wochenende hatten wir dann unser Einführungsseminar, bei dem wir nicht nur eine Ralley durch die Stadt gemacht haben, sondern auch eine Sicherheitseinführung von einem Polizisten erhielten und wir auch einen Durchfallnotfallplan bekommen haben. 
Also für den Fall der Fälle, weiß ich was ich THEORETISCH machen soll :) 
Damit wir hier nicht verhungern, wurden wir mittags auch immer von einem Koch unglaublich gut bekocht (siehe Foto ) und es gibt täglich frische Obstsäfte aus Früchten, die es in Deutschland überhaupt nicht gibt und die auch keiner kennt, aber richtig lecker schmecken. 
Wenn es nicht gerade Säfte gibt, wird Postobon getrunken  (pinke Apfellimonade ). 
Also an KH und Zucker fehlt es mir hier nicht und auch mein Kaffeeverbrauch ist nicht zu knapp. :D 
Essen (Reis, Kartoffeln, Mais, Würstchen Postobon :) Mein Gepäck :D Tunja bei Nacht Ausblick von dem Haus aus, wo ich wohne *-* 

Saludos 

 

endlich angekommen

Mittwoch, 06.08.2014

Huhu :) 
so nun ist es soweit, ich bin in Tunja angekommen. 
Die Provinzhauptstadt liegt in 2.800 Meter höhe und weist einen Durchschnittstemperatur von 13 Grad auf. 

Jawoll es ist kalt! 

Dennoch sind wir alle gut angekommen. 11 Stunden Flug und 4 Stunden Busfahrt waren dann doch ziemlich lang. 

Ich werde in den nächsten Tagen den Blog entsprechend aufpeppen und mit richtigen Texten, Infos und Fotos ausstatten. 

Bis dahin. 

Bald geht es los

Sonntag, 20.04.2014

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.